Patientengeschichten

Zertifikat

Wir sind zertifiziert nach dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkannten Zertifizierungsverfahren „QReha“ und erfüllen die hohen Zertifizierungsanforderungen an Rehabilitationseinrichtungen gemäß § 37 Abs. 3 SGB IX.

Mehr Informationen zum Zertifikat auf der Website Q-Reha +


Kontakt

Sie erreichen uns persönlich oder telefonisch wie folgt:  

Anmeldung und Patientenaufnahme
Mo-Fr 8-11.30 Uhr und 13.30-15 Uhr
Tel. 0781 472-8050
Fax 0781 472-8052
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Ambulantes Rehazentrum Ortenau: Patienten erzählen

Mit unserer Patienten-Kampagne möchten wir der Reha „ein Gesicht geben“. Rehabilitation ist keine anonyme Behandlung und Therapie. Jede Patientin und jeder Patient hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Gerne möchten wir diese Geschichten hier mit Ihnen

„Ich bin froh, um eine OP herumgekommen zu sein!“ Stephan B., 51 Jahre alt, Berufssoldat

Was ist passiert?

Seit fünf Monaten klagt der Patient über zeitweise Schmerzen im rechten Schultergelenk. Besonders bei Bewegungen über Schulterhöhe, beim An- und Ausziehen von T-Shirts, Radfahren ist nur auf kurzen Strecken möglich. Der Hobby Triathlet musste aussetzen.

Reha- und Therapiemaßnahmen

Zunächst hatte der Patient zwei Mal die Woche Physiotherapie in einer niedergelassenen Praxis ohne nennenswerte Verbesserung. Daraufhin wurde eine Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) verordnet und im Ambulanten Rehazentrum Ortenau durchgeführt.

Therapieleistungen

Die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) ist eine intensive und individuelle Komplextherapie und wird dann verordnet, wenn die üblichen Therapien nicht ausreichend sind, um eine gesundheitliche Besserung zu erreichen. Entwickelt aus den Rehabilitationsergebnissen von Leistungssportlern zielt die EAP darauf ab, die Körperfunktionen wiederherzustellen bzw. zu verbessern. Bei Stephan B. wurden dabei gezielte, auf die Gesundheitssituation abgestimmte Therapiemaßnahmen, mit Trainingseinheiten kombiniert v.a. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Ergometer- und Gerätetraining, funktionelles auxotones Krafttraining, reaktives und stabilisierendes Training, Bewegungsbäder sowie physikalische Anwendungen in Form von Elektro- und Kryotherapie.

Was hat sich verbessert?

„Die Bewegungseinschränkungen und Schmerzen am rechten Schultergelenk sind weg. Es ist im Rahmen der gewährten EAP-Einheiten zu einer deutlichen Verbesserung von Beweglichkeit und Einsetzbarkeit in Alltag und Beruf gekommen. Außerdem konnte durch die Reha eine Operation vermieden werden. Auch ins Training kann ich nun wieder einsteigen.“

„Ich hatte wirklich Glück im Unglück“, Silas K., 18 Jahre alt, Ausbildung zum Landschaftsgärtner

Was ist passiert?
Unfall im Juni 2020 mit Roller: vom LKW überfahren – Überrolltrauma mit lebensgefährlichen Verletzungen.

Reha- und Therapiemaßnahmen
Im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt im Ortenau Klinikum in Offenburg (11 Wochen, davon 6 Wochen auf Intensivstation), mit zahlreichen Operationen zur Versorgung der Knochenbrüche und Hauttransplantationen, folgte eine ganztägig ambulante Rehabilitation mit anschließender Reha-Nachsorge (IRENA).

Therapieleistungen
In der Physiotherapie kamen folgende Behandlungstechniken zur Anwendung: Manuelle Therapie um die vollständige Beweglichkeit hpts. der Gelenke der unteren Extremität wiederherzustellen. Manuelle Lymphdrainage um die Schwellungen in den großflächigen und schweren Weichteilverletzungen mit ihren Hauttransplantationen zu reduzieren.

In der Medizinischen Trainingstherapie konnte durch das Gerätetraining die Muskulatur wiederaufgebaut werden, die während des langen Krankenhausaufenthalts trotz täglicher Physiotherapie stark abgebaut hatte.

Im Rahmen der Medizinischen Trainingstherapie wurden des weiteren berufsspezifische Übungen wie z.B. verschiedene Gehübungen im Gehparcours durchgeführt. Dies beinhaltet das Gehen auf verschiedenen Untergründen oder auf der schrägen Ebene. Ebenfalls wurde dabei das Heben und Tragen sowie das Schieben und Ziehen von Lasten (Schub- und Sackkarre) im Gehparcours geübt, um die Perspektive einer zeitnahen Rückkehr in den Ausbildungsberuf und das Erwerbsleben zu stärken.

Darüber hinaus stand während der gesamten Rehabilitation eine psychologische Betreuung zu Verfügung.

Was hat sich verbessert?
„Ohne die Anwendung der Übungen, die mir gezeigt wurden, wäre ich heute sicherlich nicht in der Lage mich so gut zu bewegen wie ich es heute mache! Leute, die nichts von meinem Unfall wissen sehen es mir überhaupt nicht an! Meine Lehre zum Landschaftsgärtner kann ich nach der Reha erfreulicherweise fortführen!“

„Die Schmerzen nach dem Unfall waren unerträglich!“, Ulrike B., 53 Jahre, Reinigungskraft

Was ist passiert?
Arbeitsunfall im April 2020: ausgerutscht und das Knie verdreht – großer Knorpelschaden

Reha- und Therapiemaßnahmen
Nach operativer Versorgung der Knieverletzung (diagnostische Arthroskopie sowie Knorpeltransplantation) in der Unfallklinik Offenburg erfolgte eine Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP). Auf Grundlage weiterer Heilmittelverordnungen für Physiotherapie wurde die ambulante Nachbehandlung fortgeführt.

Therapieleistungen
Nach dem Arbeitsunfall und den operativen Eingriffen am Kniegelenk stellte sich eine zunehmende Versteifung mit starken Gelenkschmerzen ein. Durch die Anwendung von Behandlungstechniken wie z.B. Manuelle Therapie am Kniegelenk und an der Patella (Kniescheibe) sowie spezielle Weichteil- und Dehntechniken (Faszienbehandlung, Matrixrhythmustherapie, Kinesio-Tape, Ultraschall- und Elektrotherapie sowie Muskeldehnung) konnte wieder eine sehr gute Beweglichkeit des Kniegelenks erreicht werden. In der Medizinischen Trainingstherapie konnte man durch kontinuierliches Gerätetraining einen deutlichen Kraftzuwachs der Muskulatur erzielen. Dies wurde durch regelmäßig durchgeführte Tests am Isokinetik-System belegt und dokumentiert.

Weitere Inhalte der Medizinischen Trainingstherapie waren spezielle Übungen zur Verbesserung der Koordination und Stabilisation des Kniegelenks sowie verschiedene Gehübungen im Gehparcours.

Was hat sich verbessert?
„Die Anwendungen führten zu einer deutlichen Schmerzreduktion. Ohne die Reha könnte ich mein Bein nie in dem Maße wieder ausstrecken und anwinkeln – es war fast steif!“

„Ich dachte: ich kann meine Finger nie mehr bewegen.“, Albert H., 49 Jahre, Elektriker

Was ist passiert?

Unfall im September 2020: mit dem Quad umgekippt und auf den Arm bzw. die Hand gefallen – offene Unterarmfraktur und multiple Handverletzungen

Reha- und Therapiemaßnahmen
Im Anschluss an die stationäre Versorgung durch die Unfallklinik Offenburg – Sektion Handchirurgie – wurde eine Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) durchgeführt. Es folgten mehrere Heilmittelverordnungen für Ergotherapie.

Therapieleistungen
Im Rahmen der Physiotherapie wurden zunächst die Schwellungen an Arm und Hand durch Manuelle Lymphdrainage reduziert. In der Manuellen Therapie erfolgte die Mobilisation der Hand und Finger ergänzt durch Narbenbehandlung.

Aufgrund der Art und Schwere der Verletzung lag ein Behandlungsschwerpunkt in der Handtherapie mit thermoplastischem Schienenbau. Ziel dabei war es und ist es weiterhin, die Funktionsfähigkeit der Hand wiederherzustellen, die Finger, zur Faust ballen können, Funktionsgriffe, wie den Spitz- und den Schlüsselgriff anzubahnen, um wieder mehr Selbständigkeit im Alltag zu ermöglichen.

Was hat sich verbessert?
„Durch die EAP und Handtherapie konnte ich den Arm - und Handeinsatz sowie die Feinmotorik der Finger teils schon wieder zurückerlangen, was anfangs für mich undenkbar war! Nun kann ich mich schon wieder größtenteils selbständig versorgen.“


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